Jamaika – Land und Leute

Wer schon mal auf Jamaika war, der weiß das das Essen sehr scharf und würzig ist. Eine Spezialität ist Rice and Peas, auf Deutsch Reis mit Erbsen. Die Erbsen sind hier nicht dabei, dafür einiges andere: Reis, Schalotten, Bohnen, Kokosöl und Kokosmilch. Es gibt noch weitere Spezialitäten: Jamaican Pepperpot – Pfeffertopf, Saltfish and Ackee – getrockneter Kabeljau mit Ackee-Frucht. Aber auch deutsche Gerichte wie Hühnerfrikassee und Spanferkel sind sehr beliebt auf dieser Insel.

Neben dem leckeren Essen muss natürlich auch etwas Leckeres getrunken werden. Der jamaikanische Rum ist weltbekannt und wird gerne zu den Spezialitäten getrunken. Nicht nur Rum, sondern auch die Biersorten Dragon Stout und Red Stripe sind ausgezeichnet. Wer eher ein alkoholfreies Getränk zu sich nehmen möchte, der sollte auf jeden Fall die frischen Fruchtsäfte probieren.

Hotels auf Jamaika
Insgesamt gibt es auf Jamaika 144 Hotels und Pensionen. Diese werden in verschiedenen Kategorien eingeordnet. Es gibt 4 verschiedene Kategorien: A, B, C und D. Die Hotels bzw. die Kategorien richten sich hier nicht nach den Standards, sondern eher um die Winter- und Sommersaisonpreise. In vielen Hotels werden Zimmer angeboten, die eher auf einen bestimmten Plan basieren. In der Karibik werden diese Pläne weitläufig benutzt. Unter den Plänen gibt es den sogenannten MAP – Modified American Plan. Hier werden die Zimmer mit Halbpension angeboten und dann gibt es den EP – European Plan. Dieser bietet nur eine Zimmervermietung an.

Nachtleben
Wer in einem großen Hotel gebucht hat, der muss nicht immer außer Haus gehen, um etwas zu erleben. Denn in den meisten Hotels, die etwas größer sind, treten oft kleine Bands oder auch mal Calypso Sänger auf. Möchte man etwas anderes erleben, dann sollte man in einen Nachtklub oder in eine Diskothek gehen. Hier findet man sehr häufig Steelbands und Folkloreshows. Einmal in der Woche gibt es Steelbandshows mit tollen Limbo-Tänzern und sogar Feuerschlucker.

Ein berühmter Interpret kommt aus Jamaika, es handelt sich dabei um Bob Marley. Außerdem kommt von hier die Reggae Musik.

Shoppingtour auf Jamaika
Nicht nur die Sonne kann man auf Jamaika erleben, sondern auch tolle Einkaufstouren machen. Stickereien, Holzschnitzereien, handgewebte Stoffe, Ölgemälde und auch Stroharbeiten sind für Jamaika bekannt. Spezial angefertigte Teppiche und Reproduktionen können Urlauber im In Craft Workshop kaufen.

Viele Touristen nehmen für ihre Liebsten in Deutschland einiges schönes mit, wie: Rumona-Likör, Jamaika Rum oder sogar Ian Sangsters Rum Cream. Aber nicht nur Alkohol, sondern auch andere Sachen, wie Konfitüren, Gewürzen, Kaffee und noch vieles mehr werden als Mitbringsel mitgebracht.

In vielen Geschäften kann der Urlauber sogar steuerfreie internationale Artikel kaufen. Diese Ware darf nur außerhalb des Landes geöffnet werden, denn sie ist verpackt und versiegelt. Die Einkäufe müssen dann auch in der Landeswährung bezahlt werden.

Die Öffnungszeiten in den meisten Geschäften sind Montag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr. Einige Geschäfte schließen Mittwoch oder sogar Donnerstag nachmittags.

Sportmöglichkeiten
Einige Urlauber möchten in ihrem Urlaub sogar Sport machen. Das ist auf Jamaika natürlich möglich. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie: Fußball, Golf, Angeln, Polo, Reiten, Wassersport oder Tennis.

Vor allem Wassersport kann man im Hotel schön machen. Denn viele haben einen Privatstrand oder sogar Swimmingpools. Jedoch gibt es die besten Badestrände an der Nordküste. Wer das Wellenreiten liebt, der sollte östlich von Port Antonio mal hinfahren. Denn hier kann man ohne Probleme Wellenreiten. Bei glasklarem Wasser, Korallenriffen, Wracks versunkener Schiffe, Fischschwärmen und bewachsene Unterwasserhöhlen kann man wunderbar tauchen.

Trinkgeld
Wie auch in vielen anderen Ländern muss in Jamaika Trinkgeld gezahlt werden. In Restaurants und in Hotels werden 10% Bedienungsgeld auf die Rechnung gesetzt. 10-15% erwarten Kellner. Ebenfalls erwarten Gepäckträger und Hotelpersonal ein wenig Trinkgeld. Möchte man eine Taxifahrt machen, sollte man dem Taxifahrer 10% vom Fahrpreis dazugeben.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt am von .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.