ADAC deckt Sicherheitsmängel bei Kreuzfahrtschiffen auf

Pünktlich zur diesjährigen Reisesaison hat sich der ADAC mit Kreuzfahrtschiffen auseinandergesetzt und hat diese auf Herz und Nieren geprüft. Dabei deckten die Tester einige Sicherheitsmängel auf. Insgesamt fiel das Ergebnis des aktuellen Tests jedoch erfreulich aus.

Die Tester fanden jedoch in den Bereichen, die für die Passagiere nicht zugänglich sind, ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Für Schlagzeilen sorgte vor allem der Aspekt, dass der Kapitän des Schwesterschiffes der Costa Concordia dem ADAC den Test verweigerte.

Nach einer Stichprobe des ADAC haben die Kreuzfahrtschiffe durch Nachholbedarf beim Sicherheitsmanagement. Es war das erste Mal, dass sich zehn Ozeanriesen den prüfenden Blicken des ADAC stellen mussten. Das größte Problem sahen die ADAC-Tester in offen gelassenen wasserdichten Türen unterhalb der Wasserlinie. Etwa die Hälfte der getesteten Schiffe hatte hierfür eine Sondergenehmigung.

Doch trotz der Sondergenehmigung stellt das Offenlassen dieser Türen ein erhebliches Problem dar. Das Schiff wird durch die wasserdichten Schotten stets in Sektoren untergliedert, die im Falle eines Lecks verhindern, dass sich das Wasser unkontrolliert ausbreiten kann.

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